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Einleitung
Bulgarien ist ein kleines Land (110,994 km2) in Osteuropa, auf dem Balkan. Es wird im Osten vom Schwarzen Meer begrenzt. Bulgariens Einwohner genießen eine großartige Natur und kontinentales Klima. Die größten Städte sind Plovdiv, Varna, Burgas und die Hauptstadt Sofia. Gegründet im Jahr 681, fungierte Bulgarien sieben Jahrhunderte lang als Hauptakteur im politischen Leben des Balkans. Danach wurde Bulgarien fast 500 Jahr lang vom Ottomanischen Imperium regiert. 1908 verkündete Bulgarien seine Unabhängigkeit. Nach den Weltkriegen wurde die Politik in Bulgarien bis in die späten 1980er von der früheren UdSSR beeinflusst. Letztendlich ratifizierte die Nationalversammlung 1991 eine demokratische Verfassung. Dies war der erste Schritt für Bulgarien, Zugang zu Ländern hinter dem Eisernen Vorhang zu haben. Bulgarien plant, 2007 der Europäischen Union beizutreten. Nach Angaben einer Statistik von 2002, sind 7,6 Millionen Menschen in Bulgarien zu Hause. Bulgaren sind der Nationalität, Religion oder Rasse anderer gegenüber sehr tolerant eingestellt. In vielen Dörfern und Städten leben Christen, Muslime und Juden Tür an Tür in Frieden und Harmonie. Im Zentrum von Sofia zum Beispiel, gibt es eine Moschee, eine Synagoge, eine katholische und eine orthodoxe Kirche. Obwohl der wirtschaftliche Status seiner Einwohner als niedrig bezeichnet werden könnte, sind die Bulgaren von Natur aus freundlich und talentiert. Darüber hinaus ist Bulgarien, wie auch alle anderen Länder, mit einigen wirtschaftlichen und politischen Problemen, sowie mit dem Problem der Kriminalität konfrontiert. Eines dieser Probleme ist das Gesundheitswesen und das Anerkennen von CF als Krankheit.
In Bulgarien gibt es 170 registrierte CF-Patienten, wobei nur 30 dieser Patienten über 18 Jahre alt sind. Das Alter der Patienten erstreckt sich von 2 Monaten bis zu 35 Jahren. Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Person mit CF beträgt in Bulgarien ca. 15 Jahre. Die bulgarische CF-Klinik Medizinische Behandlung in Bulgarien
Die Ärzteteams sind mit den in europäischen CF-Zentren praktizierten Therapien wohl vertraut, aber deren Umsetzung scheitert aufgrund einiger fehlender Medikamente – wie z.B. geeignete intravenöse und inhalatorische Antibiotika. Genau genommen, gibt es in Bulgarien gegenwärtig keine inhalatorischen Antibiotika. Leider verhindert der niedrige soziale Status der meisten Familien von CF-Patienten die Behandlung mit den verfügbaren, jedoch teuren Medikamenten wie z.B. inhalatorischen Bronchodilatatoren, Mukolytika, Arzneien zum Schutz der Leber, Polyvitaminen und Multivitaminkomplexen.
Die CF-Vereinigung arbeitet eng mit dem Labor für molekulare Pathologie der medizinischen Universität von Sofia zusammen, wo bei mehr als 85% der Patienten eine DNA-Analyse durchgeführt wurde. Weitere 100 Familien haben von der pränatalen Diagnose Gebrauch gemacht. Die Ressourcen für diese Tests wurden vom nationalen Programm für kongenitale Anomalien und Erbkrankheiten-Prophylaxe bereitgestellt. Es wurden mehr als 30 Arten von Mutationen bei den Patienten identifiziert, einige davon wurden in Europa zum ersten Mal beschrieben. 100% unserer CF-Patienten der Zigeunerbevölkerung weisen die Mutation ?F508 auf. Die Häufigkeit von Heterozygoten ist 1:33 und bei Patienten mit CF 1:3600. Die bulgarische CF-Vereinigung Einige interessante Fakten über Bulgarien:
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